QSC Audio CX1202V Stereo Amplifier User Manual


 
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DataPort
2-Kanal-Modelle haben einen DataPort, 4-Kanal-Modelle dagegen zwei DataPorts (einen für Ch. 1-2 und einen für Ch. 3-
4). Der DataPort kann an optionale QSC-Zubehörteile und Verarbeitungsgeräte angeschlossen werden. DataPort-Geräte
ermöglichen eine Standby-Fernbedienung sowie Überwachungs-, DSP-Verarbeitungs-, Filterungs- und
Frequenzweichenfunktionen. Der CX-DataPort unterstützt den kompletten „V1“ DataPort-Funktionssatz. 2-Kanal-Modelle
unterstützen direkt am Gehäuse montierte DSP-„Module“. 4-Kanal-Modelle erfordern eine dezentrale Montage von
Zubehörmodulen, die mit DataPort-Kabeln angeschlossen werden.
Jeder DataPort wird mit seinem zugehörigen Kanalpaar (Ch.1-2 oder Ch. 3-4) verbunden. Jedes Kanalpaar kann seinen
DataPort oder die Klemmenleisteneingänge verwenden. Beim Gebrauch des DataPort dürfen keine Verbindungen zu den
Klemmenleisteneingängen dieses Kanals hergestellt werden. Das Verstärker-Standby wird nur vom Ch. 1-2-DataPort
gesteuert.
Tipps zum Gebrauch des DataPort:
1- DataPort 1-2 steuert das Standby für den ganzen Verstärker. Der DataPort kann die Leistung nur bei eingeschaltetem Netzschalter regeln.
2 - Jeder DataPort steuert und überwacht die an sein zugehöriges Kanalpaar (Ch. 1-2, Ch. 3-4) gesendeten Signale.
3 – Beim Gebrauch der DataPort-Eingänge dürfen die Betriebsartenschalter „Bridge Mono“ oder „Parallel“ nicht verwendet werden, da dies eine
Reduzierung des Signalpegels zur Folge haben kann. Nähere Informationen können Sie dem Benutzerhandbuch des jeweiligen DataPort-Geräts
entnehmen.
4 – DataPort-Geräte werden normalerweise zur Steuerung der Signalverstärkung benutzt, bevor das Signal den Verstärker erreicht. Nach
Bestätigen der ordnungsgemäßen Gerätefunktion stellen Sie die Frontplatten-Verstärkungsregler so hoch wie möglich ein. Bringen Sie auf
Wunsch die Schutzabdeckung an, um Eingriffe von außen zu verhindern.
5 – Jeder Kanal benutzt einen separaten internen Kühlkörper. Die Kühlkörpertemperaturen werden am DataPort des zugehörigen Paares
gemeldet.
6 – Informationen über die neuesten DataPort-Produkte erhalten Sie von Ihrem QSC-Händler oder der QSC-Website.
Eingänge
Jeder Kanal ist mit einem symmetrischen 3-Stift-Klemmenleisteneingang ausgerüstet. 2-Kanal-Modelle sind zudem mit XLR-Eingängen
ausgestattet. Die Eingangsimpedanz beträgt 12 kOhm (symmetrisch) bzw. 6 kOhm (asymmetrisch). Der Lieferkarton enthält einen kompletten Satz
Klemmenleistenanschlüsse. Die Klemmenleistenverdrahtung wird mit einfachen Handwerkzeugen angeschlossen und die Eingänge können
schnell gewechselt werden. Die XLR-Eingänge werden mit Standardkabeln angeschlossen und können schnell gewechselt werden. Die
Stiftbelegung geht aus einer Markierung auf der Rückplatte hervor.
Wegen der damit verbundenen Reduzierung des Netzbrummens und von Interferenzen werden besonders bei langen Kabelstrecken symmetrische
Verbindungen empfohlen. Asymmetrische Verbindungen können sich für kurze Kabel eignen. Die Quellimpedanz des Signals sollte unter 600 Ohm
liegen. Bei Verwendung des DataPort für Eingangssignale dürfen keine Kabel an den Klemmenleisten angeschlossen werden.
Klemmenleistenanschlüsse
Symmetrische Eingänge: Isolieren Sie die Drahtleiter um 6 mm ab und
verbinden Sie sie wie gezeigt mit den Klemmen. Ziehen Sie die Schrauben
fest an.
Asymmetrische Eingänge: Isolieren Sie die Drahtleiter um 6 mm ab und
verbinden Sie sie wie gezeigt mit den Klemmen. Der mittlere Stift muss wie
gezeigt mit dem Abschirmstift verbunden werden. Ziehen Sie die Schrauben
fest an.
XLR-Eingänge (nur bei 2-Kan.- Modellen)
Symmetrische Eingänge: Wie gezeigt mit dem
Stecker verbinden.
Asymmetrische Eingänge: Wie gezeigt mit dem
Stecker verbinden. Stift 3 und Stift 1 müssen wie gezeigt
mit einer Steckbrücke verbunden werden.
DataPorts an einem 4-Kanal- Verstärker